Umfrage zu Gottesdiensten und Angeboten

Ergebnisse der Fragebogenaktion

Dem Pfarrgemeinderat ist es ein großes Anliegen, die Angebote in der Pfarrgemeinde so zu gestalten, dass sie möglichst viele Pfarreimitglieder ansprechen.
Die Pfarrgemeinderäte wollen erfahren, was die Pfarreimitglieder bewegt, welche Angebote sie gern nutzen und worauf sie Wert legen.
Anfang Dezember 2023 baten die Räte mit einem Fragebogen um ihre Rückmeldung.

Ein Teil der Auswertung wurde während der Pfarrversammlung bereits kurz vorgestellt.

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Die Ergebnisse der vorgegebenen Antwortmöglichkeiten zum Ankreuzen finden Sie:  hier (pdf-Datei)

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Im folgenden die zusammengefassten Ergebnisse der frei formulierten Antworten
(Zusammenstellung mit Hilfe künstlicher Intelligenz)

Gesamtzusammenfassung der Antworten

Positive Aspekte

  1. Vielfalt und breites Angebot in der Pfarrei.
  2. Positives Engagement in der Jugendarbeit und in verschiedenen Gruppen.
  3. Wertschätzung und Willkommen-heißen in einigen Bereichen, besonders bei langjähriger Teilnahme.
  4. Lob für das Lesecafé, Kindernachmittage, Bücherei und andere Angebote.
  5. Die Teilnahme an verschiedenen Veranstaltungen wird geschätzt.
  6. Positives Feedback zu Gemeinschaft, Zusammenhalt und offenen Menschen.

Negative Aspekte und Herausforderungen

  1. Gefühl von Nicht-Willkommen sein oder fehlender Ansprache in bestimmten Situationen.
  2. Unterschiedliche Meinungen über die Gestaltung von Gottesdiensten, von der Länge bis zur Moderne.
  3. Wunsch nach mehr zeitgemäßen und experimentellen Gottesdienstformen.
  4. Kritik an der Kirchenstruktur, traditionellen Ritualen und starren Abläufen.
  5. Bemängelung fehlender Heizung in den Kirchen.
  6. Anmerkungen zur Pfarrkommunikation, sowohl intern als auch extern.

Sonstige Anmerkungen

  1. Lob für ökumenische Zusammenarbeit und interreligiösen Dialog.
  2. Engagement für Umweltschutz und soziale Themen wird positiv bewertet.
  3. Wunsch nach mehr Angeboten für Jugendliche.
  4. Kritik an einzelnen Personen und Aspekten der Kirchenverwaltung.
  5. Hinweise auf persönliche Interessen und Bedürfnisse im Zusammenhang mit Gottesdiensten und Gemeindeleben.
  6. Dank für das Engagement der Pfarrgemeinde und Wunsch nach Fortsetzung.

Die Gesamtrückmeldungen spiegeln eine Vielfalt an Meinungen, Bedürfnissen und Anregungen wider, die eine Grundlage für zukünftige Entwicklungen in der Pfarrei bilden können.

Zusammenfassung der Antworten zu Frage 2:
(„Wenn Sie an das Gesamtangebot der Pfarrei Christkönig denken, wie zufrieden sind Sie auf einer Skala 0-10 mit den Angeboten? – Gründe für Ihre Bewertung“)

Positive Aspekte

  • Breites Angebot für alle Altersgruppen: Viele Teilnehmer schätzen die vielfältigen Aktivitäten und Programme, die für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren angeboten werden. Dazu gehören Lesecafé, Tafel, Seniorennachmittage und spirituelle Angebote.
  • Positives Bild von Pfarrer Holz: Der Pfarrer wird als ansprechend und offen wahrgenommen. Sein offenes Ohr für die Gemeinde wird positiv hervorgehoben.
  • Vielfältige Gemeinschaft und Offenheit: Die allgemeine Atmosphäre der Gemeinschaft wird positiv bewertet. Viele Teilnehmer fühlen sich in der Gemeinde offen und freundlich aufgenommen.
  • Wünsche nach mehr digitaler Präsenz: Es besteht der Wunsch nach einer stärkeren digitalen Präsenz, insbesondere durch die Nutzung von Social-Media-Plattformen wie Instagram, Facebook und Twitter. Dies würde helfen, Termine und Veranstaltungen besser zu kommunizieren.

Kritikpunkte und Wünsche nach Verbesserungen

  • Mangelnde Wärme in der Kirche: Die Kälte in der Kirche wird als unangenehm empfunden und könnte als abschreckend wahrgenommen werden.
  • Wunsch nach innovativen Ansätzen in den Angeboten: Einige Teilnehmer wünschen sich kreativere und innovative Elemente, besonders in den Gottesdiensten. Die Liturgie könnte vielseitiger gestaltet werden.
  • Kritik an der ungenauen Ausschreibung von Veranstaltungen: Es wird bemängelt, dass die Ausschreibungen von Veranstaltungen zu ungenau sind. Dies führt zu Unsicherheit und dem Eindruck, dass interessante Ereignisse möglicherweise übersehen werden.
  • Finanzielle Situation als dominierendes Thema: Einige Teilnehmer kritisieren, dass die finanzielle Situation zu dominant ist und andere wichtige Aspekte überschattet. Dies könnte zu Irritationen in der Gemeinde führen.
  • Fehlende Angebote für Jugendliche zwischen Erstkommunion und Firmung: Es wird angemerkt, dass es für diese Altersgruppe zu wenige Angebote gibt, was zu einem Bedarf nach mehr Aktivitäten und Veranstaltungen führt.
  • Wunsch nach mehr Ministrantenbetreuung: Es wird darauf hingewiesen, dass eine intensivere Betreuung der Ministranten wünschenswert wäre.
  • Kritik an der Kommunikation: Einige Teilnehmer äußern den Wunsch nach einer verbesserten Kommunikation zwischen der Pfarrei und ihren Mitgliedern.
Zusammenfassung der Antworten zu Frage 5:
(„Haben Sie bereits Angebote der Pfarrei oder einzelner Gruppen der Pfarrei wahrgenommen? – Gründe für Ihre Bewertung“)
  • Gemischte Gefühle bei der Teilnahme: Einige fühlen sich weder besonders willkommen noch enttäuscht bei der Teilnahme an Angeboten, während andere eine gewachsene Gemeinschaft und langjährige Verbundenheit betonen.
  • Positive Jugendarbeit: Die Jugendarbeit, insbesondere Gruppenstunden und Zeltlager, wird positiv bewertet, wobei Teilnehmer von einer starken Gemeinschaft berichten.
  • Langjährige Verbundenheit und Willkommenheit: Langjährige Mitglieder fühlen sich willkommen und betonen eine gewachsene Gemeinschaft über die Jahre.
  • Engagement in der Pfarrei: Ehrenamtliches Engagement wird positiv erwähnt, wobei Teilnehmer sowohl organisatorisches Engagement als auch aktive Teilnahme an Veranstaltungen schätzen.
  • Positives Bild der Kinderkirche: Die Kinderkirche wird positiv wahrgenommen, was auf eine positive Erfahrung gerade für junge Familien hindeutet.
  • Wertschätzung in persönlichen Begegnungen: Viele Teilnehmer erleben Wertschätzung in persönlichen Begegnungen und schätzen die freundliche Gemeinschaft.
  • Kritik an der Willkommenskultur: Es gibt unterschiedliche Meinungen zur Willkommenskultur, von positiven Erfahrungen bis zu negativen Erlebnissen.
  • Negative Erfahrungen bei der Beteiligung: Einige Teilnehmer berichten von negativen Erfahrungen bei Versuchen, sich einzubringen oder zu engagieren.
  • Kritik an Predigten und Veranstaltungsverlagerung: Es gibt kritische Stimmen bezüglich der Qualität der Predigten und der Verlagerung von Veranstaltungen aus der Kirche.
  • Fehlen einer Trauergruppe: Das Fehlen einer Trauergruppe wird bedauert, was auf einen Bedarf an Unterstützung in schwierigen Lebenssituationen hinweisen könnte. (Es gibt eine Trauergruppe: nächstes Treffen am 13.3.2024 um 14.30 Uhr im Elisabeth-Raum)
  • Hemmschwelle und unterschiedliche Wahrnehmungen: Es wird eine Hemmschwelle beschrieben, auf Unbekannte zuzugehen, und die Wahrnehmung der persönlichen Ansprache variiert.
  • Differenzierte Sicht auf Gottesdienste: Die Meinungen zu Gottesdiensten sind differenziert, von positiven Erfahrungen bis zu Kritikpunkten wie monotonen Veranstaltungen.
  • Unterschiedliche Wege der Gemeindebindung: Teilnehmer berichten von verschiedenen Wegen, sich mit der Gemeinde zu verbinden, von intensiver Teilnahme bis hin zur Unabhängigkeit von bestimmten Angeboten.
  • Herausforderungen in der Kommunikation: Kritikpunkte beziehen sich auf die Kommunikation von ungenauen Ausschreibungen bis hin zur Informationsvermittlung bei Veranstaltungen.
  • Verbindung von Glauben und Alltag: Einige Teilnehmer vermissen den Bezug der christlichen Botschaft zum konkreten Leben und zur aktuellen Zeit.
  • Positive Erfahrungen mit Engagement: Ehrenamtlich Engagierte berichten von positiven Erfahrungen und einem Gefühl des Willkommenseins.
  • Veränderungen in der Pfarrei: Negative Veränderungen, wie das Auflösen eines Chors, werden als problematisch empfunden.
Zusammenfassung der Antworten zu Frage 10:
(„Wenn Sie einen Gottesdienst besuchen möchten. Welche Form besuchen Sie gerne oder weniger gern – Hinweise dazu“)
  • Gottesdienst an Heiligabend und Ökumene: Es besteht von wenigen der Wunsch nach einem zusätzlichen Gottesdienst mit Kinderkrippenspiel am Nachmittag des Heiligen Abends, da die Stadtteilgottesdienste im Freien nicht die gleiche Atmosphäre bieten. Ökumenische Gottesdienste werden positiv aufgenommen.
  • Kritik an Themengottesdiensten und Liturgie: Einige Teilnehmer empfinden Themengottesdienste als zu lang und regen an, experimentelle Formen ohne Pfarrer auszuprobieren. Kritik richtet sich auch an als antiquiert empfundene Liturgie-Texte.
  • Unterschiedliche Gottesdiensterfahrungen: Die Erfahrungen mit Gottesdiensten variieren, von als zu lang empfunden speziell für Kinderkirche, wenn die Kinder noch in den Gottesdienst kommen sollen, bis zu Wünschen nach zeitgemäßen und abwechslungsreichen Formen.
  • Bezug zur Lebensrealität und Offenheit: Teilnehmer wünschen sich, dass Gottesdienste Themen aus dem Leben aufgreifen und nicht losgelöst vom Weltgeschehen sind. Die Atmosphäre sollte fröhlich, locker und lebendig sein.
  • Veranstaltungsorte und -formen: Der Wunsch nach Gottesdiensten an verschiedenen Orten, Open-Air-Gottesdiensten im Sommer und mehr Flexibilität in der Gestaltung wird geäußert. Kirchliche Angebote außerhalb der Kirche werden positiv bewertet.
  • Kritik an langen Gottesdiensten und kalten Kirchen: Teilnehmer empfinden manche Gottesdienste als zu lang. Kritik richtet sich auch an das Heizen von Kirchen und dem Wunsch nach weniger Lichtverbrauch.
  • Gottesdienste mit Bezug zum Jetzt und Hier: Der Wunsch nach einem klaren Bezug zum aktuellen Geschehen und zu zeitgemäßen, offenen Formen in Gottesdiensten wird betont.
  • Kritik an starren Formen und fehlendem frischem Wind: Teilnehmer empfinden die Gottesdienstform als zu starr und wünschen sich frischen Wind sowie zeitgemäße Offenheit.
  • Verschiedene Bedürfnisse bei Gottesdiensten: Es wird darauf hingewiesen, dass Jugendgottesdienste nicht unbedingt die gleiche Struktur wie klassische Gottesdienste haben müssen. Unterschiedliche Bedürfnisse sollten berücksichtigt werden.
  • Praktische Herausforderungen und Bedürfnisse: Es wird darauf hingewiesen, dass Abendveranstaltungen im Alter oft nicht mehr besucht werden können. Auch wird die Bedeutung von Symbolen und Bildern in Gottesdiensten betont.
  • Einbeziehung verschiedener Altersgruppen: Teilnehmer finden Kinderkirche wichtig, auch wenn sie selbst nicht teilnehmen. Die Vielfalt der Altersgruppen sollte berücksichtigt werden.
  • Verbesserungsvorschläge für Gottesdienstgestaltung: Teilnehmer regen an, Gottesdienste abwechslungsreicher und zeitgemäßer zu gestalten, um verschiedene Personenkreise anzusprechen.
  • Anregungen für mehr Offenheit und Teilnahme: Es wird empfohlen, mit offenen, zeitgemäßen Methoden wie Sammlungen für Krisen und Einladungen von Betroffenen neue Wege zu gehen und die Kirche als wichtigen Teil der Gesellschaft zu präsentieren.
  • Kritik an fehlendem Bezug zur Realität: Einige Teilnehmer sind der Meinung, dass Gottesdienste oft zu wenig Bezug zur heutigen Zeit und zum Leben der Menschen haben.
Zusammenfassung der Antworten zu Frage 16:
(„Das möchte ich unbedingt noch mitteilen“)
  • Dank und Zufriedenheit: Die Teilnehmer äußern Dank für positive Momente und zeigen sich zufrieden mit dem Lesecafé, dem Kindernachmittag und der Bücherei. Die Teilnahme an der Pfarrei wird als bereichernd empfunden.
  • Wünsche und Anregungen: Es besteht der Wunsch nach kürzeren Texten, Predigten und Fürbitten. Weitere Angebote für Jugendliche werden gewünscht. Die Einstellung von „MITEINANDER“ wird bedauert, und Rorate-Gottesdienste werden als gute Idee angesehen.
  • Kritik an bestimmten Praktiken: Einige äußern Kritik an bestimmten Praktiken, darunter das Händeschütteln im Gottesdienst und zu langen Predigten. Es wird eine Reform des Gottesdienstablaufs für mehr Akzeptanz und Freude gefordert.
  • Wünsche für Zusammenarbeit und Sichtbarkeit: Mehr Zusammenarbeit mit anderen Religionsgemeinschaften und eine höhere Sichtbarkeit im öffentlichen Raum werden gewünscht. Die regelmäßige Aktualisierung der Homepage wird erbeten.
  • Kritik an der Kirchenführung und Finanzen: Einige äußern Kritik an der Kirchenführung, den Umgangsformen einiger Mitarbeiter und den hohen Kosten für Renovierungen. Der Wunsch nach mehr hauptamtlichen Mitarbeitern wird geäußert.
  • Verschiedene Meinungen zur Liturgie: Die Meinungen zur Liturgie sind unterschiedlich, von der Forderung nach inklusiverer Haltung bis zur Kritik an veralteten Ritualen. Der Wunsch nach meditativer Orgelmusik und mehr Stille wird geäußert.
  • Wünsche für mehr Offenheit und Vielfalt: Teilnehmer wünschen sich eine inklusivere Kirche, mehr Vielfalt in den Angeboten und eine offene Haltung gegenüber verschiedenen Lebenswegen.
  • Anregungen zur Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit: Es wird angeregt, die Kommunikation zu verbessern, mehr theologische Hintergrundinformationen einzubringen und die Öffentlichkeitsarbeit zu intensivieren, etwa durch regelmäßige Informationen im Gelben Blatt.
  • Dank an Engagierte und Hoffnung auf Verbleib des Pfarrers: Dank wird ausgesprochen an die engagierten Mitarbeiter der Pfarrei. Es wird die Hoffnung auf den Verbleib des Pfarrers geäußert.
  • Unterschiedliche Bedürfnisse und Meinungen: Es gibt unterschiedliche Meinungen zu Gottesdiensten, von der persönlichen Kraftquelle bis zu Wünschen nach mehr Freude und Veränderung

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