Der September eignet sich hervorragend, um der Natur etwas Gutes zu tun. Eine einfache Möglichkeit ist, im Garten eine kleine Ecke bewusst wild wachsen zu lassen.
Dort muss nicht alles ordentlich zurückgeschnitten oder aufgeräumt werden, da verblühte Pflanzen und herabgefallenes Laub vielen Tieren Nahrung und Schutz bieten.
Insekten können zwischen Pflanzenresten überwintern, während kleine Tiere wie Igel Laubhaufen als Unterschlupf nutzen können.
Auch Vögel finden in einer natürlichen Umgebung leichter Nahrung.
Wer keinen eigenen Garten hat, kann ebenfalls etwas für die Natur tun, z.B. beim Spaziergang Müll sammeln, heimische Pflanzen setzen oder darauf achten, Blumen und Sträucher nicht unnötig zu entfernen.
Schon kleine Veränderungen können einen Unterschied machen. Wenn wir der Natur im Herbst etwas mehr Platz lassen, schaffen wir wertvolle Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Deshalb muss im September nicht immer alles sauber und ordentlich sein. Manchmal ist ein bisschen Wildnis genau das, was die Natur braucht.
Der September ist außerdem der Erntemonat schlechthin, um heimisches Obst und Gemüse (z. B. Äpfel, Birnen, Kürbisse, Zwetschgen und Kohl) zu ernten oder zu kaufen. Damit werden lange Transportwege und Treibhausgase vermieden.
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Bild oben: Konrad Wothe
Bild unten: Winfried Hollmann In: Pfarrbriefservice.de
