Plastik ist überall in unserem Alltag. Es wird für Verpackungen, Flaschen, Spielzeug und viele andere Dinge verwendet. Es ist praktisch, aber es schadet auch der Umwelt.
Wenn Plastikmüll in die Natur, in Flüsse und Meere gelangt, verbleibt er dort für sehr lange Zeit. Tiere verwechseln Plastik mit Nahrung, verhungern daran oder verfangen sich darin. Das kann sie verletzen oder töten.
Ein großes Problem ist Mikroplastik. Hunderttausende Tonnen sehr kleiner Plastikteilchen (kleiner als 5 mm) gelangen jährlich in Luft, Böden, Gewässer und Meere – und lassen sich nicht mehr zurückholen.
Mikroplastik wird vom Menschen über Wasser, Nahrung, Haut oder Atemwege aufgenommen. Es lagert sich in Organen ab, dringt in wichtige Zellen ein, kann Entzündungen auslösen oder Verkalkung von Adern begünstigen.
Jeder kann etwas tun, um die Umwelt und sich selbst zu schützen, z.B. unverpackte Lebensmittel kaufen, Wasser aus Glasflaschen oder Leitungswasser trinken, Stofftaschen statt Plastiktüten verwenden oder natürliche Materialien bei Textilien nutzen.
Am wirkungsvollsten ist es, weniger verpackte Produkte zu kaufen.
Auch durch Recycling kann die Menge an Plastikmüll, die in die Natur gelangt, erheblich verringert werden. Recycling spart Energie und Rohstoffe.
Weniger Rohstoffabbau bedeutet immer auch mehr Umweltschutz, weil mehr Ökosysteme erhalten bleiben und weniger Schadstoffe freigesetzt werden.

Dass der sichtbare, angespülte Müll aus den Meeren die Umwelt verschmutzt, dürfte inzwischen bei den meisten Menschen zum Allgemeinwissen gehören.
Aber auch der nur schwer oder gar nicht sichtbare Mikromüll richtet immer mehr Schaden an, bei Menschen und Tieren und in der gesamten Natur bis in entlegene Winkel der Erde..
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Bild oben: Konrad Wothe
Bild unten: pixabay.com
